Gesetzlich geschützte Arten in Bonn

Gesetzlich streng geschützte Arten (ohne Vögel und Fledermäuse), die in Bonn bei unserer Arbeit in besonderen Fokus stehen, sind:

Der Dunkle Moorbläuling, der nur noch eine Population im Naturschutzgebiet Siebengebirge hat. Weitere Vorkommen, darunter auch das in den Kohlkaulwiesen, sind in den letzten Jahren erloschen. Die einzig vorhandene Population ist derzeit stabil und durch spezielle Maßnahmen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes geschützt.

Die Wechselkröte mit nur noch höchstens vier Vorkommen im Stadtgebiet und damit akut vom Aussterben bedroht. Sie leidet vor allem unter Lebensraumverlust durch Bebauung und ihr Fortbestand in Bonn ist nicht gesichert.

Die Kreuzkröte mit maximal zwei Vorkommen in Bonn. Auch ihre restlichen Vorkommen sind vor allem durch Bebauung hochgradig gefährdet und ihre Zukunft im Stadtgebiet ungewiss.

Die Zauneidechse, die im Bonner Tiefland auf Brachen, an sonnigen Wegrändern, in naturnahen Gärten und entlang von Bahnschienen zu finden ist. Größere Vorkommen beherbergen der Rodderberg und das Siebengebirge. Noch ist die Zauneidechse in Bonn recht verbreitet. Sie ist aber darauf angewiesen, dass sandige Brachen und Freiflächen erhalten bleiben. 

Die Mauereidechse, die als Wärme liebende Art von Felsen und Mauern in Bonn den Rand ihres natürlichen Areals erreicht. Sie hat bei uns noch zwei Vorkommen, beide auf der östlichen Seite des Rheins.

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