Natur im REK

Der Rhein-Erft-Kreis zählt heute zu den waldärmsten Kreisen in NRW und ist allgemein stark überprägt von zwei Nutzungsformen:

  • Dem Abbau der Braunkohle (Tagebau Hambach, Garzweiler, u. a.) mit der heutigen Rekultivierung im Norden, Osten sowie auf dem Ville-Höhenrücken
  • Der intensiven Landwirtschaft bedingt durch die guten Böden der Jülicher und Zülpicher Börde und Rommerskirchener Lössplatte

In dieser stark veränderten Landschaft ist es besonders wichtig, die letzten naturnahen Wald- und Auenbestände und andere Rückzugsräume seltener Tier- und Pflanzenarten, wie beispielsweise Kiesgruben, fachmännisch zu erfassen und zu begleiten.

Im Rhein-Erft-Kreis gibt es 43 Naturschutzgebiete (3,46% der Kreisfläche).

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Geschäftsstelle der Biologischen Station im Rhein-Erft-Kreis
Seit dem 1.7.2012 ist die ehemalige Biologische Station Bonn um eine Zweigstelle für den Rhein-Erft-Kreis im Umweltzentrum Friesheimer Busch in Erftstadt erweitert worden, womit sie auch ihren neuen Namen "Biologische Station Bonn/Rhein-Erft" erhielt.
Schon 2004 begann die Zusammenarbeit des Rhein-Erft-Kreises mit der Biostation durch die Betreuung der Vertragsnaturschutzflächen im Kreisgebiet und nahm mit der Betreuung von einzelnen Schutzgebieten kontinuierlich zu.
Mit der neuen Zweigstelle betreuen nun 2 Mitarbeiter der Biostation den Rhein-Erft-Kreis.
Der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt neben der Betreuung der Vertragsnaturschutzflächen und Schutzgebiete in der Durchführung von Artenschutzprogrammen – z.B. zu den vom Aussterben bedrohten Feld-Hamstern und Gelbbauchunken, – im Schutz bedrohter Feldvögel wie beispielsweise der Grauammer, aber auch in Aktivitäten zur Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.