Das Rebhuhn ist Vogel des Jahres 2026!

Bei Rebhühnern handelt es sich um stark gefährdete Agrarvögel. Der Verlust von Strukturvielfalt macht dem Rebhuhn auch hier in NRW zu schaffen (obwohl hier im bundesweiten Vergleich zum Glück noch relativ viele vorkommen).

Das Rebhuhn benötigt das ganze Jahr über ein vielfältiges Angebot an Kräutern, Sämereien und Insekten sowie ausreichend Deckung. Da die Vögel recht standorttreu sind, müssen diese Lebensraumstrukturen auch im Winterhalbjahr erhalten bleiben. In dieser Zeit schließen sich mehrere Alt- und Jungvögel zu sogenannten „Ketten“ zusammen.

Vertragsnaturschutz und Einzelprojekte wie das Insektenvernetzungsprojekt „Lebensnetz Börde“ unterstützen maßgeblich die Population in der Jülicher und Zülpicher Börde.

Die Biologische Station engagiert sich seit über zwei Jahrzehnten im Feldvogelschutz und beteiligt sich am landesweiten Rebhuhnmonitoring.