Herzlich Willkommen bei der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft

Landwirtschaft macht Naturschutz

ackerflora-scheuren_vjrodenkirchen-2017-ausschnitt.jpg Mohnacker (J. Rodenkirchen) Mit dem 1. Juli sind die neuen Verträge zum Naturschutz mit Landwirten im Rhein-Erft-Kreis unter Dach und Fach. Damit haben wir so viele Neuzugänge wie noch nie: Auf zusätzlichen 56 ha extensivieren die teilnehmenden Landwirte Grünland und pflegen Streuobstwiesen, auf 242 ha schützen sie Feldhamster und auf weiteren 193 ha andere Arten der Feldflur, z.B. Feldlerche, Grauammer und Feldhase. In der Bilanz werden 2019 über 320 ha Acker und 260 ha Grünland naturfreundlich bewirtschaftet sowie auf 390 ha Feldhamsterschutz betrieben. Das sind fast 1.000 ha oder fast 136 Fußballfelder! Besten Dank an alle Teilnehmenden für Ihr großes Engagement!

 

Naturerlebnisprogramm 2. Halbjahr /sites/default/files/mitarbeiter/bilder/Blumen/kohlkaul_35_2014-06-03.jpg Knabenkraut in Feuchtwiese

Das Veranstaltungs-Programm für das 2. Halbjahr 2019 mit Führungen und Vorträgen zur Bonner Tier- und Pflanzenwelt sowie Mitmach-Aktionen steht  hier zum Download bereit. Unter fachkundiger Leitung lernen Sie Wildbienen, Reptilien, Vögel und heimische Blumen kennen und erkunden unsere Naturschutzgebiete und ihre Besonderheiten.

Das ganzjährige Veranstaltungsprogramm für den Rhein-Erft-Kreis finden Sie hier.

 

Letzte Chance für den Feldhamster hamster2-2019-05-29klein.jpg Hamsteraussetzung mit Ministerin und Landrat

Da der Feldhamster in NRW nahezu ausgestorben ist, startete 2016 ein landesweites Vermehrungs- und Schutzprogramm. Jetzt konnte die Biostation die ersten vom LANUV gezüchteten Junghamster im Rhein-Erft-Kreis bei Pulheim freilassen.

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Landrat Michael Kreuzberg entließen am 29. Mai unter großem Interesse der beteiligten Kooperationspartner und der Medien 2 der insgesamt 128 Tiere in ihren neuen Lebensraum. Der Feldhamster - viele Jahrhunderte als Schädling unerwünscht und bekämpft - ist ein Opfer der intensiven, modernen Landwirtschaft mit ihren stark veränderten Nutzungen. Für sein Überleben ist eine Extensivierung unbedingt notwendig, die man durch Ertragsausgleich und eine Honorierung der hamsterfreundlichen Bewirtschaftung erreichen kann. Ein großer Dank vor allem an die Landwirte, die sich hier engagieren und ihre Flächen zur Verfügung stellen! Detaillierte Infos hat der Rhein-Erft-Kreise hier bereit gestellt.

Neues zum Hamster gibt es auch hier!

 

Gutes tun für die Gelbbauchunke

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Mit finanzieller Förderung durch die Deutsche Postcodelotterie können wir Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Gelbbauchunke im Bonner Raum verbessern und neue Gewässer schaffen. Die Art braucht kleine sonnige Tümpel mit keinen oder nur wenigen Pflanzen, so dass wir Gebüsche wegnehmen und mit dem Bagger kleine Mulden schaffen.

 

Stadt Land Fluss im Siebengebirge

Kuckstein Kuckstein

Vom 7. bis 29. September 2019 führt der Landschaftsverband Rheinland (LVR)  die Veranstaltungsreihe „Stadt Land Fluss“ im Siebengebirge durch. Die Biologischen Stationen Rhein-Sieg und Bonn/Rhein-Erft sowie der Naturpark Siebengebirge bieten während des dreiwöchigen Formats vielfältige Veranstaltungen mit zahlreichen Partnern an! Das Programm ist ab Sommer 2019 verfügbar.

 

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Amphibienschutz in Abgrabungen

wk-stradic2009-11-bearb.jpg Wechselkröte Artenschutz und Rohstoffabbau müssen keine Gegensätze sein, im Gegenteil! Vielfach sind Abgrabungen Hotspots der Biodiversität. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem NABU NRW und den rheinischen Biologischen Stationen hat der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. vero sich bereit erklärt, unter fachlicher Beratung durch die Biostationen und den NABU freiwillige Artenschutzmaßnahmen in Sand-, Kies- und Tongruben sowie Steinbrüchen zu fördern und voranzutreiben. In einem ersten Schritt haben wir für die Zielarten Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte und Kreuz- und Wechselkröte einen Leitfaden mit praktischen Tipps für Grubenbetreiber entwickelt (hier als pdf, 8 MB).

 

Wilde Ecken in Bonn

kohlkaul-wiesen-17-2009-07-29.jpg Bläuling auf Hornklee Die Biologische Station Bonn / Rhein-Erft hat im Stadtgebiet Bonn kleine Grün- und Brachflächen, dörfliche Elemente, begrünte Mauern und Säume gesucht, erfasst und bewertet. 10 Flächen wurden exemplarisch ausgewählt und als „Wilde Ecken“ mit einer Informationstafel versehen. Im unten stehenden Link informieren wir über Ziel und Zweck des vom Landschaftsverband Rheinland LVR geförderten Projekt und möchten für mehr Wildnis in der Stadt werben!

Hier geht es zu den Wilden Ecken!