Herzlich Willkommen bei der Biologischen Station Bonn / Rhein-Erft

b_kopfweiden-siegaue-klein.jpg Bonner Kopfweiden Das neue Naturerlebnisprogramm ist da!

Das Veranstaltungs-Programm für das 1. Halbjahr 2020 mit Führungen und Vorträgen zur Bonner Tier- und Pflanzenwelt sowie Mitmach-Aktionen steht  hier zum Download bereit. Unter fachkundiger Leitung lernen Sie Wildbienen, Reptilien, Vögel und heimische Blumen kennen und erkunden unsere Naturschutzgebiete und ihre Besonderheiten.

Der NHV löst seinen Bestand auf

nhv.jpg Unser Partnerverband, der Naturhistorische Verein der Rheinlande und Westfalens NHV, reduziert seinen Bücher- und Zeitschriftenbestand massiv um ca. 25.000 Bände. Fast alle Bände von 1850 bis 2009 werden kostenfrei abgegeben! Bitte melden Sie sich bei Interesse an einer größeren Menge möglichst bald beim Geschäftsführer Markus Ackermann unter markusackermann@uni-koblenz.de.

Zusammenstellung der abzugebenden Bände: Exeldatei mit 6 Tabellenblättern

Zusammenstellung als pdf

Apfelsaft von lokalen Streuobstwiesen

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Die Biologische Station hat etwa 2,5 Tonnen Äpfel von Streubstwiesen in Bonn und dem Rhein-Erft-Kreis zu leckerem Saft gesresst. In 5 Liter-Packs abgefüllt, wird der frische Saft aus der Ernte 2019  im Weltladen in der Bonner Altstadt  zum Verkauf angeboten. Er ist unangebrochen mindestens ein Jahr haltbar, nach Öffnung 4-6 Wochen. Durch die Verwertung der Äpfel schützen wir gemeinsam unsere artenreichen Obstwiesen!

Landwirtschaft macht Naturschutz

ackerflora-scheuren_vjrodenkirchen-2017-ausschnitt.jpg Mohnacker (J. Rodenkirchen) Mit dem 1. Juli sind die neuen Verträge zum Naturschutz mit Landwirten im Rhein-Erft-Kreis unter Dach und Fach. Damit haben wir so viele Neuzugänge wie noch nie: Auf zusätzlichen 56 ha extensivieren die teilnehmenden Landwirte Grünland und pflegen Streuobstwiesen, auf 242 ha schützen sie Feldhamster und auf weiteren 193 ha andere Arten der Feldflur, z.B. Feldlerche, Grauammer und Feldhase. In der Bilanz werden ab 2020 über 320 ha Acker und 260 ha Grünland naturfreundlich bewirtschaftet sowie auf 390 ha Feldhamsterschutz betrieben. Das sind fast 1.000 ha oder fast 1.350 Fußballfelder! Besten Dank an alle Teilnehmenden für Ihr großes Engagement!

Letzte Chance für den Feldhamster

hamster2-2019-05-29klein.jpg Hamsteraussetzung mit Ministerin und Landrat Da der Feldhamster in NRW nahezu ausgestorben ist, startete 2016 ein landesweites Vermehrungs- und Schutzprogramm. Jetzt konnte die Biostation die ersten vom LANUV gezüchteten Junghamster im Rhein-Erft-Kreis bei Pulheim freilassen. Umwelt-Ministerin Ursula Heinen-Esser und Landrat Michael Kreuzberg entließen am 29. Mai unter großem Interesse der beteiligten Kooperations-Partner und der Medien 2 der insgesamt 128 Tiere in ihren neuen Lebensraum. Der Feldhamster - viele Jahrhunderte als Schädling unerwünscht und bekämpft - ist ein Opfer der intensiven, modernen Landwirtschaft mit ihren stark veränderten Nutzungen. Für sein Überleben ist eine Extensivierung unbedingt notwendig, die man durch Ertragsausgleich und eine Honorierung der hamsterfreundlichen Bewirtschaftung erreichen kann. Ein großer Dank vor allem an die Landwirte, die sich hier engagieren und ihre Flächen zur Verfügung stellen! Detaillierte Infos hat der Rhein-Erft-Kreis hier bereit gestellt.

Mehr Infos und drei neue Filme: Freilassung und Feldhamster-Kameras!

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Mit der neuen Datenschutzerklärung dürfen wir Ihnen unseren Newsletter nur noch zuschicken, wenn Sie ausdrücklich zugestimmt haben. Daher haben wir alle bisherigen Mailadressen gelöscht. Bei Interesse  melden Sie sich bitte eigenständig unter https://www.biostation-bonn-rheinerft.de/newsletter an und bei Bedarf wieder ab.

Amphibienschutz in Abgrabungen

wk-stradic2009-11-bearb.jpg Wechselkröte Artenschutz und Rohstoffabbau müssen keine Gegensätze sein, im Gegenteil! Vielfach sind Abgrabungen Hotspots der Biodiversität. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem NABU NRW und den rheinischen Biologischen Stationen hat der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. vero sich bereit erklärt, unter fachlicher Beratung durch die Biostationen und den NABU freiwillige Artenschutzmaßnahmen in Sand-, Kies- und Tongruben sowie Steinbrüchen zu fördern und voranzutreiben. In einem ersten Schritt haben wir für die Zielarten Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte und Kreuz- und Wechselkröte einen Leitfaden mit praktischen Tipps für Grubenbetreiber entwickelt (hier als pdf, 8 MB).

 

Wilde Ecken in Bonn

kohlkaul-wiesen-17-2009-07-29.jpg Bläuling auf Hornklee Die Biologische Station Bonn / Rhein-Erft hat im Stadtgebiet Bonn kleine Grün- und Brachflächen, dörfliche Elemente, begrünte Mauern und Säume gesucht, erfasst und bewertet. 10 Flächen wurden exemplarisch ausgewählt und als „Wilde Ecken“ mit einer Informationstafel versehen. Im unten stehenden Link informieren wir über Ziel und Zweck des vom Landschaftsverband Rheinland LVR geförderten Projektes und möchten für mehr Wildnis in der Stadt werben!

Hier geht es zu den Wilden Ecken!