Jahresbericht 2025 der Biostation Bonn / Rhein-Erft

Unser Jahresbericht 2025 ist online und unter “Downloads und Archiv” abrufbar! Hier eine kleine Zusammenfassung:

Erfolgreich abgeschlossene Projekte:

  • Bonner Gebäudebrüter – neue Heime für Mauersegler und Fledermäuse, gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie;
  • „Naturspürnasen unterwegs”, gefördert vom Landschaftsverband Rheinland: Grundschüler*innen in Brühl und Bonn erforschten drei Naturlebensräume – Gewässer, Wald und Wiese –  in ihrem Umfeld;
  • BiodiversitätsCheck in neun Kirchengemeinden (Abschluss im März 2026),  ein im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördertes Vorhaben des Erzbistum Köln mit Anlage von Staudenbeeten, Wildblumenwiesen und Kleinstgewässern, Pflanzung von Bäumen und Sträuchern sowie Installation von Nisthilfen als praktische Maßnahmen;
  • die Wiederansiedlung der ausgestorbenen Küchenschelle auf dem Rodderberg mit erstmaliger Blüte 2025, gefördert durch die Stadt Bonn;
  • 2. aktualisierte Auflage der Broschüre “Maßnahmen zur Unterstützung der Abgrabungsamphibien in der Rohstoffgewinnung NRWs”.

Neu begonnen wurde ein LIFE-Großprojekt zum Feldhamster im Rhein-Erft-Kreis, Wildkatzenschutz unter Federführung des  des BUND NRW, Erfassung und Erhaltung von Gelbsternen unter ehrenamtlicher Federführung und ein Mitmachtag der Biostationen in NRW, bei uns auf dem Rodderberg mit Umweltminister Oliver Krischer.

Highlights 2025 waren in Bonn Neufunde von Biber linksrheinisch sowie Wildkatze rechtsrheinisch sowie der Nelken-Sommerwurz (Orobanche caryophyllacea). Im Rhein-Erft-Kreis konnten erneut Bienenfresser und eine Rekordzahl an Bruten der Wiesenweihe nachgewiesen werden, auch die Feldhamsterbestände entwickelten sich positiv.

Weitere Besonderheiten:

  • Die beiden auffälligen Insektenarten Gottesanbeterin und Blauschwarze Holzbiene breiten sich – gefördert durch den Klimawandel – deutlich aus, 2025 gab es viele neue Fundpunkte.
  • Im Ennert fliegen wieder mehr Moorbläulinge: Nach starken Bestandseinbrüchen haben wir seit 2020 erstmals wieder über 100 Tiere gezählt!
  • Eine Rekordernte fuhren wir auf unseren Streuobstwiesen ein, produzierten 12.000 Liter hochwertigen Apfelsaft aus etwa 17 Tonnen regionalem Obst.
  • Das zusammen mit drei weiteren Naturschutzvereinen erscheinende Veranstaltungs-Programm enthielt seitens der Biostation 78 Angebote mit insgesamt ca. 1.400 Teilnehmenden. Über unseren Newsletter, Facebook und Instagram erreichen wir 1.900, 770 bwz. 1.100 Menschen.

Hier geht es zum Download der gesamten Berichts als pdf.

Viel Spaß beim Lesen!